Hays Global Skills Index

Schweiz

Jetzt Global Skills Index 2018 für die Schweiz downloaden

Es ist von einer guten Entwicklung der Schweizer Wirtschaft in diesem Jahr auszugehen. Das starke BIP- und Beschäftigungswachstum der zweiten Jahreshälfte 2017 wird sich voraussichtlich auch 2018 und 2019 fortsetzen.

Wie viele hochentwickelte Volkswirtschaften steht auch die Schweiz vor den Herausforderungen einer alternden Bevölkerung, welche die künftige Entwicklung beeinträchtigen könnten. Es ist damit zu rechnen, dass sich das Wachstum der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter auf 0,5% pro Jahr verringert. Damit läge es etwa 0,5% niedriger als in den letzten zehn Jahren. Allerdings steht die Schweiz mit dieser Prognose unter den westeuropäischen Ländern noch am besten da und die Lage wird wohl weniger schwierig als anderswo.

Einschätzung aus der Praxis

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist nach wie vor niedrig. Allerdings sehen wir auch eine hohe Nachfrage nach qualifi zierten Arbeitskräften in bestimmten Berufen. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, hat die Regierung dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge das Kontingent für Aufenthaltsgenehmigungen erhöht, um es den Unternehmen zu ermöglichen, mehr Arbeitnehmer aus Ländern außerhalb der Europäischen Union einzustellen. Wie im letzten Jahr gehen wir weiter davon aus, dass die Digitalisierung Chancen für die Schweiz schaff t, da sie strukturelle Veränderungen und die Entstehung neuer Profi le und Kompetenzen nach sich zieht. Wir rechnen damit, dass viele ins Ausland verlagerte Projekte wieder in Länder mit hochqualifi zierten Arbeitskräften wie die Schweiz zurückgeholt werden, da die Digitalisierung qualifi zierte Fachkräfte erfordert. Das wird dem Schweizer Arbeitsmarkt mehr Arbeitsplätze bescheren. Wir müssen jedoch sicherstellen, dass wir ausreichend Arbeitskräfte mit den richtigen Kompetenzen haben, um die Nachfrage bedienen zu können.

Marc Lutz, Geschäftsführer, Hays Schweiz

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

Global Skills Index weltweit

Unter www.hays-index.com finden Sie den Global Skills Index für 33 Länder und können mehrere Länder miteinander vergleichen. Diese Seite ist nur in englischer Sprache verfügbar.

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Schweiz

Jetzt Global Skills Index 2017 downloaden

Dank seiner ausgeprägten Flexibilität können etwaige Spannungen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt oft besser abgefedert und vermieden werden.

Die Flexibilität des Arbeitsmarkts in der Schweiz wird durch eine Erwerbsquote, die so hoch ist wie nie zuvor (im vergangenen Jahr betrug sie 84 Prozent bei den 15- bis 64-Jährigen), und einer im Verhältnis zur Einwohnerzahl hohen Nettozuwanderung begünstigt.

Die Nachfrage im Schweizer Markt fiel im Jahr 2016 gegenüber dem historischen Durchschnitt eher niedrig aus, und für dieses Jahr wird nur ein geringfügiger Anstieg prognostiziert. Wenn sich diese Erwartungen erfüllen, dürfte der Druck auf den inländischen Arbeitsmarkt gering ausfallen.

 

Regionale Einschätzung

Das Wachstum der Schweiz ist stark vom Schweizer Franken, der Digitalisierung und der alternden Gesellschaft geprägt. Der Schweizer Franken ist zu einem strukturellen Thema geworden und dürfte auch langfristig stark bleiben. Wir rechnen damit, dass die Digitalisierung der Schweiz zahlreiche Chancen eröffnet, weil sie Strukturveränderungen und die Entstehung neuer Berufszweige begünstigt. Die Grenzen zwischen IT- und Nicht-IT-Branchen werden zunehmend fließender. Dies spiegelt sich besonders in der Engineering-Branche wider. Da für die Digitalisierung spezialisierte Fachkräfte benötigt werden, rechnen wir außerdem damit, dass zahlreiche ausgelagerte Projekte wieder in Länder mit hoch qualifizierten Arbeitnehmern wie die Schweiz zurückgeholt werden. Außerdem sehen wir aufgrund des demografischen Wandels ein großes Innovations- und Wachstumspotenzial im Bereich Life Sciences.

Marc Lutz, Managing Director, Hays Schweiz

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

Dynamischer Skills Index

Unter www.hays-index.com finden Sie den Skills Index für 31 Länder und können mehrere Länder miteinander vergleichen. Diese Seite ist nur in englischer Sprache verfügbar.

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Schweiz

Jetzt Global Skills Index 2016 downloaden

Für das Schweizer Bruttoinlandsprodukt wird 2016 eine deutlich niedrigere Wachstumsrate prognostiziert als für das der Eurozone. Ein schwächerer Arbeitsmarkt dämpft die Zuversicht der Verbraucher. In der Tat hat der starke Schweizer Franken arbeitsintensive Branchen wie den Tourismus und den Dienstleistungssektor besonders hart getroffen. Darüber hinaus ist auch die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe beeinträchtigt. Laut Prognose wird die Arbeitslosigkeit bis Ende 2016 ansteigen.

Der steigende Druck auf dem Arbeitsmarkt, verursacht durch eine geringere Beschäftigungsquote und steigende Langzeitarbeitslosigkeit, wird durch die Indikatoren für den allgemeinen Lohndruck sowie durch eine Lockerung des Indikators für Fachkräftemangel – dank des Arbeitnehmerfreizügigkeitsabkommens zwischen der Schweiz und den EU-Staaten – kompensiert.

 

 

Regionale Einschätzung

Obwohl für das zweite Halbjahr 2016 ein Anstieg der Arbeitslosenrate prognostiziert wurde, erwarten wir für 2017 aufgrund der wirtschaftlichen Erholung eine allmähliche Verbesserung auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Die Arbeitsmärkte der einzelnen Branchen werden sich allerdings unterschiedlich entwickeln – entsprechend der Risikofaktoren, denen sie derzeit ausgesetzt sind. Dies sind vor allem die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative in der Schweiz – die immer noch ausgearbeitet wird – sowie die Verunsicherung in Europa, die zu einem weiteren Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken führen wird.

Marc Lutz, Managing Director, Hays Schweiz

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

Dynamischer Skills Index

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Schweiz

Jetzt Global Skills Index 2015 downloaden

Durch die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank, Devisenkontrollen aufzuheben, kam es zu einem beträchtlichen Einbruch der Exportwettbewerbsfähigkeit. Dadurch wird das BIP-Wachstum voraussichtlich von 2 Prozent im Jahr 2014 auf 0,4 Prozent in 2015 sinken. Laut Prognose wird die Arbeitslosenquote auf 3,6 Prozent oder höher ansteigen. Die kürzlich eingeführten Reformen der Zuwanderungsgesetze, durch die der Zustrom von Ausländern eingeschränkt und den Schweizer Bürgern Vorrang bei Bewerbungen eingeräumt werden soll, könnten sich als Hindernis erweisen, wenn es darum geht, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die uneindeutigen Signale der sieben Indikatoren ergeben einen stabilen Gesamtwert von 4,6.

Der durch die reduzierte Arbeitsmarktfl exibilität steigende Druck auf den Arbeitsmarkt sowie der ebenfalls steigende Lohndruck – sowohl insgesamt als auch in den einzelnen Berufsgruppen – wird durch den nachlassenden Fachkräftemangel und Lohndruck in einzelnen Branchen ausgeglichen.

 

 

Regionale Einschätzung

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz wird sehr stark von der praktischen Umsetzung der kürzlich ratifi zierten Einwanderungsreformen durch die Regierung, den entsprechenden Verhandlungen mit der EU und dem Umgang der Schweizer Unternehmen mit den Konsequenzen der Abschaffung des festgelegten CHF-EUR-Wechselkurses abhängen. Derzeit wird eine Vielzahl der in der Schweiz gefragten Experten aus EU-Ländern rekrutiert, da die Schweiz selbst nicht über die nötigen Fachkräfte verfügt. Falls die Umsetzung der Einwanderungsreformen die Schweizer Unternehmen zu sehr in der Rekrutierung ausländischer Experten einschränkt – während die Langzeitarbeitslosenquote weiterhin niedrig bleibt –, könnten beträchtliche Mengen an Kapital, Investitionen und Projekten ins Ausland wandern.

Marc Lutz, Managing Director, Hays Schweiz

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

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