Tipps für eine erfolgreiche Initiativbewerbung
Mit einer Initiativbewerbung erreichen Sie Unternehmen, bevor sie überhaupt ausschreiben. Hier erfahren Sie unsere Tipps, die Ihnen beim Vorbereiten Ihrer Spontanbewerbung helfen.
Warum sich eine Initiativbewerbung lohnen kann
und wie Sie sich vorbereiten können

- Recherchieren Sie gezielt: Unternehmenswebsite, Social Media, Presseberichte.
- Achten Sie auf Hinweise wie Wachstum, neue Projekte oder steigenden Personalbedarf.

-
Definieren Sie klar, für welchen Bereich oder welches Problem Sie eine Lösung bieten.
-
Formulieren Sie ein eigenes kleines Anforderungsprofil, das zu Ihren Kompetenzen passt.

Das Bewerbungsschreiben: Kurz, selbstbewusst, dafür wirklich relevant
- Starten Sie mit einem Bezug zum Unternehmen (ein aktuelles Projekt, ihr Wachstum, etc.).
- Präsentieren Sie Ihre wichtigsten Stärken direkt und belegen Sie diese mit Beispielen.
- Halten Sie Ihr Anschreiben bei maximal 3–4 kurze Absätzen, eine Aufbau-Vorlage finden Sie weiter unten.

-
Passen Sie Ihren Lebenslauf an den Bereich an, für den Sie sich interessieren.
-
Heben Sie relevante Erfahrungen hervor, die unmittelbar auf die Zielrolle einzahlen.
Tipp: Ein spezifisch zugeschnittener Lebenslauf zeigt echtes Interesse und Professionalität.

Der richtige Zeitpunkt
für Ihre Initiativbewerbung
Eine Initiativbewerbung wirkt besonders dann, wenn das Unternehmen gerade offen für neue Fachkräfte sein könnte. Orientieren Sie sich dafür an drei klaren Zeitpunkten.
-
Optimaler Zeitpunkt
Das Unternehmen wächst, eröffnet Standorte, gewinnt neue Projekte oder erhält positive mediale Aufmerksamkeit. In solchen Phasen steigt der Personalbedarf erfahrungsgemäss. -
Möglicher Zeitpunkt
Es gibt keine sichtbaren Veränderungen, aber das Unternehmen ist stabil. Ihre Bewerbung kann dennoch überzeugen, wenn Sie klar zeigen, welchen konkreten Nutzen Sie bieten. -
Ungünstiger Zeitpunkt
Bei Einstellungsstopp, Restrukturierungen oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten lohnt sich eine Initiativbewerbung kaum, da kaum neue Rollen geschaffen werden.
Was Sie bei einer Spontanbewerbung
unbedingt vermeiden sollten
-
Unpersönliche Standardtexte
Vermeiden Sie generische Formulierungen ohne Bezug zum Unternehmen. Eine Initiativbewerbung lebt von Individualität. -
Lebenslauf ohne Relevanz
Schicken Sie keinen CV, der alles enthält, aber nichts hervorhebt. Unrelevante Informationen verwässern Ihre Wirkung. -
Unklare Zielrichtung
Schreiben Sie nicht, dass Sie „in vielen Bereichen offen“ sind. Unternehmen wollen klar erkennen, wo Sie einen Beitrag leisten können. -
Massenaussendungen
Eine identische E‑Mail an Dutzende Unternehmen wirkt unprofessionell und wird schnell erkannt. -
Wiederholung des Lebenslaufs im Text
Das Anschreiben sollte nicht noch einmal alles aufzählen, was ohnehin im CV steht. Nutzen Sie den Raum für Motivation, Mehrwert und Nutzen.
Der Aufbau
Ihres Bewerbungsschreibens
Warum sprechen Sie genau diese Firma an?
Knüpfen Sie an etwas Aktuelles oder Relevantes an und zeigen Sie, warum Sie genau dieses Firma spannend finden.
Was können Sie konkret beitragen?
Nennen Sie 2–3 Kompetenzen oder Erfahrungen, die sofort Nutzen stiften. Belegen Sie Ihre Kompetenzen und Ihre Expertise.
Welche Erfolge konnten Sie erzielen?
Erwähnen Sie Beispiele von erreichten Meilensteinen oder Erfolgsgeschichten, damit Ihr Mehrwert spürbar wird.
Motivation für ein persönliches Gespräch
Verzichten Sie auf Standardfloskeln. Motivieren Sie das Unternehmen, um mit Ihnen ein persönliches Gespräch zu führen.
Initiativ bewerben bei Hays:
Wir informieren Sie bei einer passenden Möglichkeit
