MUT ZUR BERUFLICHEN NEUORIENTIERUNG
KEINE ANGST VOR DEM JOBWECHSEL

Hand aufs Herz: Sind Sie zufrieden in Ihrem aktuellen Job? Auch wenn Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten, kann es sein, dass Ihnen ein spannendes Jobangebot über den Weg läuft, das Sie eigentlich nicht ausschlagen können. Plötzlich überlegen Sie, ob Sie wirklich so zufrieden in Ihrem Job sind oder es an der Zeit für einen beruflichen Neuanfang ist.

Kann diese eine spannende Stellenanzeige Ihre berufliche Neuorientierung bedeuten? Lässt Sie der Gedanke an diesen neuen Job nicht mehr los? Ertappen Sie sich manchmal schon dabei, wie Sie nur noch an die neuen spannenden Aufgaben, den angenehmen Arbeitsweg und neuen Kolleginnen und Kollegen denken? Vielleicht haben Sie sogar schon Ihren Lebenslauf aktualisiert und das Anschreiben verfasst. Doch es fehlt noch der letzte Mut, um Ihre Bewerbung abzuschicken.

Und auch wenn Sie zunächst von Selbstzweifeln und „Was wäre, wenn“-Gedanken geplagt werden – Ihre Angst vor dem neuen Job ist wahrscheinlich unbegründet.

Die meisten Bedenken können Sie mit einfachen Gedankenspielen lösen. So gelingt es Ihnen, Ihre Ängste zu überwinden und sich der beruflichen Neuorientierung zu widmen.

Wir helfen Ihnen, Ihre Bedenken bezüglich eines Jobwechsels zu beheben:

  1. Haben Sie das Gefühl, durch einen Jobwechsel bei Null anzufangen?

  2. Ihre Qualifikationen passen nicht zu 100 Prozent zur ausgeschriebenen Stelle

  3. Sie kennen sich in der Branche noch nicht aus

  4. Sie denken, dass Ihre Konkurrenten besser sind als Sie

  5. Ein beruflicher Neuanfang macht Ihnen Angst

  6. Was, wenn das Team Sie nicht gut aufnimmt

  7. Ein Jobwechsel passt jetzt gerade eigentlich nicht in Ihren Zeitplan

  8. Tipps gegen Ängste vor einem beruflichen Neuanfang

1. Haben Sie das Gefühl, durch einen Jobwechsel bei null anzufangen?

Wenn Sie Ihren Job wechseln, lassen Sie ganz viele Sicherheiten fallen. Der neue Arbeitsweg ist da noch das geringste Problem. Komplizierter kann es da schon bei neuen Kolleginnen, Kollegen, dem neuen Chef oder der Chefin und vor allem mit neuen Aufgaben sein. Häufig kommt dabei das Gefühl auf, komplett bei null anzufangen. Denn Kontakte müssen erst wieder neu geknüpft und Prozesse sowie Routinen neu aufgebaut werden.

Doch bei null fangen Sie nicht an. Sie bringen Ihre Erfahrung und Wissen aus vorherigen Anstellungen mit ein und können diese sicherlich gut in den neuen Job mit einfliessen lassen. Geben Sie Gas und nutzen Sie Ihre Kompetenzen als Chance, nochmal richtig durchzustarten und beruflich sowie privat zu wachsen.

2. Ihre Qualifikationen passen nicht zu 100 Prozent zur ausgeschriebenen Stelle

Denken Sie, dass Sie die Anforderungen an die neue Stelle nicht erfüllen können? Oder glauben Sie gar, dass Sie nicht gut genug für den Job sind und Ihre Qualifikationen nicht ausreichen? Bei diesen Überlegungen haben Selbstzweifel keinen Platz. Denn wenn Sie einen Job suchen, den Sie aus dem Effeff beherrschen, dann bräuchten Sie nicht über eine berufliche Neuorientierung nachzudenken. Gerade die Herausforderung und Ihre fachliche Weiterentwicklung sind doch das Reizvolle an einem neuen Job. Denn nur so gehen Sie einen Schritt weiter in Ihrer Karriere.

Auch wenn manche Kenntnisse für einige Stellen vorausgesetzt werden, so können Sie immer noch mit Ihren Soft Skills beeindrucken. Zeigen Sie in Ihrem Lebenslauf, dass Sie wissbegierig sind, neue Dinge schnell lernen und zuverlässig arbeiten. Am besten belegen Sie das anhand eines Praxisbeispiels. Beispielsweise wussten Sie zu Beginn des letzten Jobs noch nicht, wie Sie Newsletter gestalten und an Ihre Kundinnen und Kunden versenden, doch nach einer kurzen Einweisung und mit etwas Übung sind Sie immer sicherer dabei geworden und können sich jetzt als Profi in diesem Bereich beschreiben.

Und vergessen Sie nicht: Sie wechseln in ein neues Unternehmen und eventuell in eine neue Branche. Es ist vollkommen natürlich, dass Sie noch nicht alles wissen – das weiss auch Ihr künftiger Arbeitgeber oder Ihre Arbeitgeberin.

3. Sie kennen sich in der Branche noch nicht aus

Sie sind mit der Branche noch nicht vertraut, in der Sie arbeiten würden? Eventuell sind Sie auch mit der Fachterminologie noch nicht vertraut und denken, Sie sind ein absoluter Aussenseiter?

Doch wer ist schon Experte oder Expertin, wenn er oder sie noch am Anfang steht? Mit genügend Motivation und Neugierde werden Sie schnell zum Profi der Branche und machen gleichzeitig einen riesigen Karriereschritt. Es gibt keine bessere Möglichkeit, Ihre Fachkompetenz und Anpassungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Und es gibt keinen anderen Weg, wie Sie herausfinden, was Sie wirklich begeistert. Oder?

Häufig ist der Blick von aussen extrem wertvoll für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Eventuell können diese sogar von Ihren anderen Branchenerfahrungen profitieren. Zeigen Sie am besten schon in Ihrem Anschreiben, dass Sie mehr über die Branche erfahren möchten und warum.

4. Sie denken, dass Ihre Konkurrenten besser sind als Sie

Gehen Sie immer davon aus, dass Ihre Konkurrenz sowieso stärker ist als Sie? Doch mal ehrlich: Eigentlich können Sie gar nicht wissen, wie qualifiziert Ihre Mitbewerberinnen und Mitbewerber sind. Sie wissen auch nicht, ob deren Lebenslauf und Anschreiben Personalerinnen und Personaler auch wirklich ansprechen und begeistern.

Deswegen: Konzentrieren Sie sich nur auf sich und denken Sie daran, was im besten Falle passieren wird. Dann sind Sie nämlich eine oder einer von vielen, der oder die mit dem Lebenslauf aus der Masse heraussticht.

Führen Sie sich bewusst vor Augen, was Sie schon alles in Ihrem Berufsleben erreicht haben. So steigern Sie Ihr Selbstvertrauen und Sie lernen, dieses auch auszustrahlen. Sicherlich finden Sie einige Gründe, wieso genau Sie der richtige Kandidat oder die richtige Kandidatin für die ausgeschriebene Stelle sind. Schreiben Sie diese auf!

Hilfreich ist es auch, wichtige Schlüsselwörter der Stellenbeschreibung in der eigenen Bewerbung aufzunehmen und in den Lebenslauf zu integrieren. Zeigen Sie somit ganz einfach, wie gut Sie zu der ausgeschriebenen Stelle passen und heben sich von Ihrer Konkurrenz ab.

Mut zum Neuanfang- Keine Angst vor dem Jobwechsel

5. Ein beruflicher Neuanfang macht Ihnen Angst

Die berufliche Umorientierung ist zum Greifen nahe. So erfreulich auch unerwartete und verheissungsvolle Jobangebote sind, so beängstigend können sie auch wirken. Plötzlich heisst es: Komfortzone verlassen, Veränderungen bewusst herbeiführen und mit Neuem beschäftigen. Ist der aktuelle Job vielleicht doch sicherer und vernünftiger? Schliesslich sind Sie mit Ihrem Arbeitsweg, den Arbeitsbedingungen, dem Umfeld sowie Ihren Aufgaben seit Langem vertraut. Ergibt der Jobwechsel wirklich Sinn?

Auf jeden Fall. Denn Sicherheit ist nicht immer gut und Stillstand bringt Sie in Ihrem beruflichen Werdegang keinen Schritt weiter – dazu brauchen Sie schon den Sprung ins kalte Wasser. Hinzukommt: Mit einer Bewerbung ist noch nichts in Stein gemeisselt. Sehen Sie es als Chance, in dem Bewerbungsprozess herauszufinden, ob Sie tatsächlich den Job wechseln möchten und ob die ausgeschriebene Stelle auch wirklich zu Ihnen passen würde. Machen Sie einen Schritt nach dem anderen und fassen Sie allen Mut zusammen, sobald sich Ihnen eine passende Gelegenheit bietet.

6. Was, wenn das Team Sie nicht gut aufnimmt

Ein gutes Team um sich zu haben ist wohl für die meisten eines der wichtigsten Kriterien, wenn es um die Zufriedenheit im Job geht. Vor allem, wenn Sie ein gutes Team hinter sich lassen, kann die Angst gross sein, nicht wieder so tolle Kolleginnen und Kollegen zu bekommen.

Doch diese Bedenken lösen sich grösstenteils schnell in Luft auf. Denn vermehrt achten Firmen schon in der Auswahlrunde darauf, dass Sie gut ins Team passen. Auch in Ihrer Einarbeitungsphase wird vermutlich schon beim Onboarding darauf geachtet, dass Sie gut ins Team integriert werden. Und zu guter Letzt ist doch jeder daran interessiert, dass Sie ein vollwertiges Teammitglied werden.

Wenn Sie zudem offen, kommunikativ und authentisch sind, steht Ihrer Aufnahme ins Team nichts im Wege.

7. Ein Jobwechsel passt jetzt gerade eigentlich nicht in Ihren Zeitplan

Passt Ihnen dann in einem Jahr und drei Monaten ein beruflicher Neuanfang besser? Oder anders gesagt: Auf den richtigen Zeitpunkt warten Sie womöglich vergebens. Wieso denn nicht jetzt? Steht Ihnen gerade eine Beförderung, eine Gehaltserhöhung oder eine Weiterbildungsmöglichkeit bevor, die Sie nicht ausschlagen möchten?

Diese Faktoren sollten nicht ausschlaggebend dafür sein, ob Sie bei Ihrem aktuellen Arbeitgeber, Ihrer aktuellen Arbeitgeberin bleiben oder nicht. Denn Gehalt, Fortbildungen oder Benefits lassen sich auch mit Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin verhandeln.

Oder hätten Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie kündigen würden? Ist Ihr Team momentan unterbesetzt, werden Sie vom Chef gebraucht oder befindet sich ein Projekt gerade in einer heissen Phase? Diese Gedanken sind völlig normal. Doch denken Sie einmal andersherum: Glauben Sie, Ihr Chef oder Ihre Chefin würde in Ihrem Unternehmen bleiben, wenn er oder sie den perfekten Job für sich gefunden hätte?

Nicht umsonst gibt es die Kündigungsfrist. Diese Zeit sollte Ihr Unternehmen nutzen, um einen geeigneten Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Ihre Stelle zu finden – und Sie können in Ruhe eine geordnete Übergabe veranlassen. Ihr schlechtes Gewissen ist also völlig unbegründet. Es geht dabei um Ihre Karriere und Ihre Bedürfnisse. Seien Sie sich in dieser Frage selbst am nächsten, auch wenn Sie sonst eher nicht egoistisch handeln.

8. Tipps gegen Ängste vor einem beruflichen Neuanfang

Ein beruflicher Neuanfang kann verschiedenste Ängste in uns hervorrufen, die mehr oder weniger begründet sind. Je nachdem, welche Erfahrungen Sie bereits gesammelt haben, gehen Sie an manche Situationen gelassen heran, während andere Sie vor eine grosse Herausforderung stellen.

Sie sind mit Ihren Ängsten nicht allein und vor allem gibt es einfache Tipps, Ihre Ängste in den Griff zu bekommen:

  1. Haben Sie Selbstvertrauen

  2. Seien Sie selbstbewusst, Sie haben schon oft einen Neustart erfolgreich gemeistert

  3. Finden Sie heraus, wo genau Ihre Angst liegt

  4. Setzen Sie sich mit Ihren Ängsten auseinander und finden Methoden, um mit ihr umzugehen

  5. Nehmen Sie die Angst für sich an und sprechen Sie eventuell mit vertrauten Personen darüber

  6. Schaffen Sie einen Perspektivwechsel und schon werden aus Ängste Chancen

  7. Erkennen Sie, dass selbst ein Scheitern dazugehören kann und das OK ist

Vorstellungsgespräch

Tipps für den ersten persönlichen Eindruck

Zeigen Sie im Vorstellungsgespräch, dass Sie sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben und Sie die perfekte Besetzung für die gesuchte Stelle sind.

Ihr Wunschunternehmen

Der potenzielle Arbeitgeber

Finden Sie beim Jobwechsel heraus, was beim neuen Arbeitgeber auf Sie wartet. Informieren Sie sich über Produkte, Werte und die Geschichte des Unternehmens!

Lohnverhandlung

Holen Sie das Optimum heraus

Das Vorstellungsgespräch lief gut und nun müssen Sie Ihren Lohn verhandeln? Wir helfen Ihnen dabei, sich gut zu positionieren.